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19.02.2003 Malo Selo Mira - kleines Dorf
des Friedens
Filderstädterin kroatischer Herkunft
will in ihrem Heimatland ein privates Kinderdorf aufbauen
Malo Selo Mira heißt übersetzt kleines Dorf des
Friedens. Das 27 Hektar große Anwesen mit Steinhäusern
und ehemaligen Stallungen liegt in Istrien zwischen
Opatija und Porec. Hier sollen später bis zu 50
verwaiste und obdachlose Kinder ein neues Zuhause finden.
Um das zu realisieren, hat die Psychotherapeutin im
Oktober des vergangenen Jahres einen gemeinnützigen
Verein mit dem Satzungsziel "der Errichtung einer
humanitären und sozialen Einrichtung für hilfsbedürftige
Kinder und Jugendliche" gegründet. 75 000 Euro hat
sie bisher gesammelt und durch ihr privates Vermögen
aufgestockt. Zum Jahreswechsel hat sie nun den
Kaufvertrag für das Anwesen unterschrieben.
"Das Prinzip von Malo Selo Mira soll
sich an dem der üblichen Kinderdörfer orientieren",
erklärt die 33-Jährige. Familien sollen dort mit
eigenen und angenommen Kindern wohnen, "wobei die
Vermittlung der Kinder auch in Kroatien über das zuständige
Jugendamt läuft", betont Vesna Plecic.
Rund 65 000 Euro will Vesna Plecic nun noch
zusammentragen. Diese Summe brauche sie, so sagt die
Filderstädterin, um die Häuser nach und nach zu
renovieren und das Kinderdorf auszustatten. Der laufende
Betrieb soll dann später über den Verein und die Gelder
gedeckt werden, die das Land für jedes aufgenommene Kind
monatlich zahlt. "Manchmal erschrecke ich selbst vor
der Ungeheuerlichkeit dieses Plans", sagt Vesna
Plecic. Doch es versuchen - das müsse sie.
Weitere Informationen unter der Telefonnummer 0711 / 7 08
99 11.
Den ungekürzten Bericht finden Sie hier 
Quelle: Stuttgarter
Zeitung
10.02.2003 Viktorija leidet an Leukämie:
Wer hilft dem kranken Mädchen?
Barsinghausen. Der Hilferuf erreicht am
Freitagnachmittag die DLZ-Redaktion: "Das kleine Mädchen
wird bald sterben, wenn wir nichts tun", sagt Karin
Husnjak und ist dabei den Tränen nahe. Ihr Mann Zlatko
ist Kroate und hat in seiner Heimat eine sechsjährige
Nichte, die an Leukämie erkrankt ist. Für die teuren
Spritzen fehlt der Mutter das Geld, eine Knochenmark-Transplantation
ist in Zagreb fast unmöglich - die letzte Hoffnung für
Viktorija ruht auf den Verwandten in Barsinghausen. ...weiter >>
"Frueher, vor dem Krieg, war alles
viel besser"
ein Bericht von Barbara Derler (http://www35.kfunigraz.ac.at/)
Reisebericht, Juni 2001
Dubrovnik, die "Perle der Adria", Unesco
Weltkulturerbe, Meer, Sonne und dalmatinische Küche.
Urlaubsstimmung sollte sich Mitte Juni in der Stadt breit
machen, die Hochsaison könnte beginnen - alle warten
hier darauf. Das mediterrane Stadtbild, die chique
gekleideten Leute - alles scheint so, wie es der Fremdenführer
versprochen hatte. Diese Eindrücke wirken aber nur an
der Oberfläche unbeschwert und schön. Unter den 47 000
EinwohnerInnen finden sich 10.000 Arbeitslose,
Kriegsinvaliden, RentnerInnen, die auf die Auszahlungen
ihrer Pensionen warten, eine verarmte Mittelschicht,
Jugendliche ohne wirkliche Zukunftsperspektive und ein
paar wenige Neureiche, wovon sich manche ihren Reichtum
in den letzten 10 Jahren auf illegale Weise "erarbeitet"
hatten.
10 Jahre nach dem Krieg, --> weiter
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