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Aktuelle Nachrichten aus Wirtschaft, Tourismus und mehr :.......rund um Kroatien

In Kurzform. Für den kompletten Text gehen Sie bitte auf die Quellenangaben

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News

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22.12.2004 Tele2 erwirbt Mobilfunk-Lizenz in Kroatien

Dritter Player am kroatischen Markt nach VIPnet und HTmobile - Lizenzvertrag für GSM und UMTS bis 2. Februar
Der schwedische Telekom-Betreiber Tele2 hat am Mittwoch den Zuschlag für eine kombinierte GSM/UMTS-Mobilfunklizenz in Kroatien erhalten. Damit wird Tele2 nach der Mobilkom-Austria-Tochter VIPnet und der zur Deutschen Telekom gehörenden HTmobile der dritte Mobilfunk-Anbieter in Kroatien. Der Lizenzvertrag soll bis 2. Februar 2005 unterzeichnet werden, die Lizenzgebühr für das erste Jahr beträgt 172 Mio. Kuna (22,7 Mio. Euro).

Quelle: Derstandard.at


17.12.2004 EU-Verhandlungen mit Kroatien ab Mitte März

Der EU-Gipfel hat sich heute auf den Beginn von Beitrittsverhandlungen mit Kroatien geeinigt. Diese sollen am 17. März 2005 beginnen, verlautete aus dem kroatischen Außenministerium und aus diplomatischen Kreisen in Brüssel.

In Beitrittsgespräche werde die EU nur dann eintreten, wenn die Regierung in Zagreb mit dem Haager Kriegsverbrecher-Tribunal voll kooperiere, hieß es weiter in Brüsseler Diplomaten-Kreisen. Das sei auch in den Schlussfolgerungen des Gipfels festgehalten. Quelle: ORF


14.12.2004 Andreae-Noris Zahn AG expandiert in Kroatien

Der Pharma-Großhändler Andreae-Noris Zahn (Nachrichten) teilte am Dienstag mit, dass er eine Beteiligung an der kroatischen Oktal Pharma d.o.o. erworben hat.
Den eigenen Angaben zufolge hat das Unternehmen über eine Tochtergesellschaft 49 Prozent der Gesellschaftsanteile an der Oktal Pharma d.o.o. übernommen. Das Unternehmen mit Sitz in Zagreb ist mit 17 Prozent Marktanteil der zweitgrößte Pharmagroßhandel in Kroatien.

Bisher stiegen die Aktien um 0,77 Prozent und stehen derzeit bei 31,36 Euro.
Quelle: Finanznachrichten


24.12.2003 Neue Regierung in Zagreb vereidigt

Sanader will Kroatien in EU und Nato führen. Konservativer Premier verspricht auch, Reformen der Sozialdemokraten fortzusetzen

Belgrad – Knapp vier Wochen nach der Parlamentswahl in Kroatien ist am Dienstag die neue Regierung unter Ivo Sanader vereidigt worden. Das Kabinett des Vorsitzenden der Kroatischen Demokratischen Gemeinschaft (HDZ) besteht nur aus 14 Ministern. Die Mitte-Links-Regierung des Sozialdemokraten Ivica Racan, die bei den Wahlen im November abgelöst wurde, hatte noch 19 Minister. Bei der Vertrauensabstimmung in Zagreb votierten 88 von 152 Abgeordneten für die Regierung Sanaders. Als Hauptziele nannte Sanader vor dem Parlament, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu stabilisieren. In der vierjährigen Regierungsperiode will er den Beitritt zur EU und Nato schaffen. Wie im Wahlkampf versprochen, kündigte er außerdem Steuer-Erleichterungen an. Quelle: Süddeutsche Zeitung


19.12.2003 IWF sieht günstige Entwicklung

Zagreb (vwd) - Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird sich das Wachstum der kroatischen Wirtschaft im Lauf des kommenden Jahres auf etwa 4% verlangsamen. Die durchschnittliche Inflation wird 2004 bei etwa 2,3% liegen, das Zahlungsbilanzdefizit wird laut IWF-Berechnungen rund 5% des BIP betragen. Diese Zahlen hat eine IWF-Delegation veröffentlicht, die sich in Kroatien aufhält, um die Erfüllung des Standby-Abkommens mit Kroatien zu überprüfen. Ouelle: localglobal


18.12.2003 Paar in Kroatien erhält 1993 abgeschickte Weihnachtspost zugestellt

(AFP) Mit zehnjähriger Verspätung hat ein kroatisches Paar die Weihnachtskarte eines inzwischen verstorbenen Freundes erhalten, der nur zehn Kilometer von ihnen entfernt gewohnt hatte. Wie die Tageszeitung "Vecernji List" am Donnerstag berichtete, erhielten Zarko und Kata Pervan aus Sesteve vor kurzem eine Glückwunschkarte ihres Freundes Amir aus Zagreb, auf der er ihnen frohe Weihnachten und - mitten im Krieg - ein friedvolles Jahr 1994 wünscht. Zunächst glaubten sie an einen schlechten Scherz, da ihr Freund bereits vor Jahren gestorben war. Bei näherem Hinsehen entdeckten sie jedoch, dass der Poststempel tatsächlich auf den 21. Dezember 1993 datiert war. Die kroatische Post hatte für die verspätete Zustellung keine Erklärung. Ouelle: yahoo


15.12.2003 Billa eröffnet 13.Filiale in Kroatien

Billa hat das "Diona"-Kaufhaus in Bjelovar übernommen - 53 Mitarbeiter wurden angestellt

Die zum deutschen Rewe-Konzern gehörende österreichische Lebensmittelkette Billa hat am vergangenen Samstag in der nordostkroatischen Stadt Bjelovar ihre 13. Filiale in Kroatien eröffnet. Wie die APA berichtet, beschäftigt der neue Billa-Markt 53 Mitarbeiter, von denen einige zuvor im Kaufhaus Diona beschäftigt waren, das von Billa übernommen wurde.

Die neue Billa-Filiale wurde nach einer Bauzeit von drei Monaten fertig gestellt, teilte der Geschäftsführer von Billa in Kroatien, Damir Horvat, mit. An den Billa-Markt angeschlossen ist ein Fleisch verarbeitender Betrieb. Ouelle: Wirtschaftsblatt


13.12.2003 "Handelskrieg" zwischen Ungarn und Kroatien

Budapest erhöhte Zölle für kroatische Produkte als Antwort auf Einfuhrverbot für Fleisch - Zagreb fordert "drastische" Reaktionen

Zagreb/Wien. Ungarn hat den Vertrag mit Kroatien über den Freihandel suspendiert und die Zölle für etwa 15 kroatische Produkte - vor allem Nahrungsmittel - erhöht, berichtet die Nachrichtenagentur apa. Wie Zagreber Medien am Samstag berichteten, betrachte Budapest dies als Antwort auf das im Mai verfügte kroatische Einfuhrverbot für Rind- und Schweinefleisch als Massnahme zum Schutz vor dem Rinderwahnsinn. Die in Zagreb erscheinende Zeitung "Vecernji list" sprach von einem "Handelskrieg", den Budapest Zagreb erklärt habe. Ouelle: Wirtschaftsblatt


12.12.2003 Die KfW Entwicklungsbank und die kroatische Foerderbank HBOR schließen Kreditvertrag in Hoehe von 37,5 Mio EUR

Frankfurt/Main (ots) - Start der deutsch-kroatischen Finanziellen Zusammenarbeit. Wiederaufbau des Tourismus in Kroatien durch Finanzierung von kommunalen Infrastrukturprojekten an der kroatischen Küste

Die KfW Entwicklungsbank hat heute in Frankfurt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit der kroatischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (Croatin Bank for Reconstruction and Development, kurz: HBOR) den ersten Kreditvertrag im Bereich der Finanziellen Zusammenarbeit geschlossen. Im Rahmen der Finanziellen Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern finanziert die KfW Entwicklungsbank Infrastrukturprojekte an der gesamten kroatischen Küste.

Bereits seit längerem arbeitet die KfW mit der HBOR in der Mittelstandsfinanzierung zusammen. Ouelle: yahoo


10.12.2003 Kroatien: HDZ-Chef mit Regierungsbildung beauftragt
Sanader will bis 22. Dezember Regierungsliste vorlegen

Zagreb - Der kroatische Präsident Stipe Mesic hat am Dienstag den bisherigen Oppositionsführer Ivo Sanader mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Das berichtete das Staatsfernsehen HRT. Der 50-jährige Chef der national-konservativen HDZ wolle schon am 22. Dezember dem neu gewählten Parlament seine Regierungsliste vorlegen, sagte er nach seiner Nominierung.Ouelle: DerStandard


02.12.2003 bauMax Expansion in Kroatien

Wien (OTS) (Pressemitteilung) - Heute wird in Osijek der dritte bauMax Standort in
Kroatien mit einer Fläche von 7.350 m2 eröffnet.

Erst kürzlich konnte nach einer mehrjährigen Testphase des bauMax-Marktes in Varazdin der zweite bauMax-Standort in Kroatien eröffnet werden, und zwar in der Hauptstadt Zagreb. Mit dem Markt in Osijek wird die Gesamtverkaufsfläche in Kroatien heuer auf 17.000 m2 erweitert.

Obwohl Kroatien im nächsten Jahr nicht der EU beitreten wird, stellt das Land im Jahr 2004 für bauMax den Schwerpunkt der Expansionsaktivitäten dar. Damit möchte sich bauMax bereits lange vor einem möglichen EU-Beitritt Kroatiens die Marktführerschaft sichern.

Kroatien ist neben Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien das fünfte zentraleuropäische Land, in dem bauMax tätig ist. Mit Ende 2003 wird bauMax 52 Standorte in den Expansionsländern betreiben, die 45 % des Gesamtumsatzes generieren. In Kroatien ist heuer durch die Neueröffnungen ein Umsatzzuwachs auf HRK 110 Mio (EUR 15,42 Mio) zu erwarten. Für 2004 hat bauMax sich einen Umsatz von HRK 350 Mio (EUR 49,08 Mio) zum Ziel gesetzt.

Bis Ende 2004 sind in Kroatien drei weitere Märkte geplant, in Zadar, Split und ein zweiter Markt in Zagreb. Ouelle: baumax


05.10.2003 Kroatien: „...in 92 Jahren das Niveau des heutigen Sloweniens“

Heimische Experten über Reformdefizite eines EU-Beitrittskandidaten

Seit Mitte Mai 2001 ist Kroatien, als zweites Balkanland nach Makedonien, durch ein „Stabilization and Association Agreement“ (SAA) mit der EU verbunden. In den letzten Januar-Tagen 2003 behauptete die Regierung in Zagreb, das Land habe bereits 59 Prozent der im SAA verankerten Bedingungen erfüllt und besäße nun „die historische Chance für einen beschleunigten EU-Beitritt in der zweiten Erweiterungsrunde“. Kurz zuvor hatte Premier Ivica Racan in Berlin seine „Lobby-Tour durch die EU“ begonnen, um für den kroatischen EU-Beitritt spätestens im Jahr 2007 zu werben. Zwar nicht so terminiert, aber inhaltlich ähnlich äußerten sich die Regierungschefs Italiens, Ungarns und Sloweniens in ihrer „Zagreber Deklaration“ vom 17. Januar 2003. Woher nehmen die kroatische Regierung und ihre regionalen Partner so viel Optimismus? Im Lande selber mehren sich Stimmen, die mit höchst beherzigenswerten Argumenten Kroatien eine komplette EU-„Unreife“ bescheinigen.
Lesen Sie den ganzen Bericht der SWP
Ouelle: SWP Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit


14.08.2003 Kroatien: Auslandsschulden deutlich gestiegen

Zagreb - Die kroatische Notenbank warnt vor zu hohen Auslandsschulden. Diese liegen bei 18,6 Mrd. Dollar, rund 68% des BIP. Der grösste Anteil entfällt auf die Unternehmen, gefolgt von Banken und Regierung. Quelle: BLUeBULL


08.08.2003 Wirtschaftsjunioren fordern sofortige Aufnahme von Beitrittsverhandlungen der EU mit Kroatien

"Die Europäische Union soll sofort Beitrittsverhandlungen mit Kroatien aufnehmen." Das forderte Thomas Emmerling, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland,
heute bei einem Treffen mit kroatischen Unternehmern und Pressevertretern in Zagreb. Nur so könne das Land die erfolgreiche Wirtschaftspolitik fortsetzen, mit der Kroatien den Anschluss an die führenden Transformationsländer in Mittel- und Südosteuropa gewonnen habe.

Kroatien hat auf dem Athener EU-Gipfel Mitte April den Antrag auf Aufnahme in die EU eingereicht. "Die Europäische Union muss jetzt handeln, um das Land und die wirtschaftliche Entwicklung weiter zu stabilisieren", so Emmerling. Er wies darauf hin, dass auch die Mehrheit der kroatischen Bevölkerung das Ziel des EU-Beitrittes unterstütze.

Kroatien verzeichnet entgegen dem europäischen Trend seit drei Jahren eine positive Wachstumsentwicklung und hat viele der östlichen und südlichen Nachbarstaaten bereits hinter sich gelassen. Quelle: Wirtschaftsjunioren Deutschland


01.08.2003 Brände in Kroatien ausser Kontrolle

Die Wald- und Buschbrände auf den kroatischen Adria-Inseln Brac und Hvar waren am Freitag weiter ausser Kontrolle. Hunderte von Feuerwehrleuten kämpften auch in Portugal gegen den Ausbruch neuer Feuer im Zentrum des Landes.

Mehr als 600 Feuerwehrleute, die von Armeesoldaten, der Marine und Polizisten unterstützt wurden, kämpften am Freitag gegen die Flammen auf den kroatischen Inseln. Wie das staatliche Fernsehen HRT berichtete, wurden auf den beiden Inseln Brac und Hvar bisher mehr als 2300 Hektaren Pinienwälder vom Feuer zerstört.
Die kroatische Polizei teilte mit, sechs Personen seien wegen des Verdachts auf Brandstiftung festgenommen worden. Quelle: Tages-Anzeiger


17.07.2003 Weiterhin kein österreichisches Rindfleisch in Kroatien

Kroatisches Land- und Forstwirtschaftsministerium verlängerte das Importverbot.

Zagreb (APA) - Österreichische landwirtschaftliche Betriebe dürfen weiterhin keine Rinder, Eizellen von Rindern, Rindfleischprodukte und Futtermittel tierischer Herkunft aus Österreich nach Kroatien liefern. Das kroatische Land- und Forstwirtschaftsministerium hat das während der BSE-Krise verhängte Importverbot Ende Mai per Verordnung weiter verlängert. Quelle: Tirol-Online


10.07.2003 Kroatien lädt Schröder zum Urlaub ein

Zagreb (dpa) - Der kroatische Ministerpräsident Ivica Racan hat Bundeskanzler Gerhard Schröder eingeladen, in seinem Land Urlaub zu machen. Schröder habe die Einladung angenommen und werde im Oktober kommen, sagte Racan auf einer Pressekonferenz in Zagreb. Der Kanzler hatte seinen geplanten Italien-Sommerurlaub nach den antideutschen Ausfällen der Regierung in Rom abgesagt. Er will sich nun im heimischen Hannover erholen. Inzwischen melden italienische Tourismusverantwortliche erste Reise-Stornierungen aus Deutschland.Quelle: tah.de


09.07.2003 INA wird privatisiert

Zagreb (Bluebull) - Der kroatische Ölkonzern INA soll morgen privatisiert werden. Der Staat Kroatien verkauft seiner 25 % der Anteile an INA. Konzerne wie die OMV, die ungarische MOL und die russische Rosneft sind an einem Kauf der Anteile interessiert. Quelle: BLUeBULL


08.07.2003 Kroatien wird wegen Unterstützung des Internationalen Strafgerichtshofes US-Militärhilfe gestrichen

Bewilligte Finanzhilfe kann Zagreb noch ausschöpfen

Eine Vertreterin des US-Außenministeriums sagte, Kroatien befinde sich auf der Liste der Länder, die die militärische Unterstützung der USA verlieren, weil sie den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) unterstützen. Die Vertreterin des Außenministeriums, Brooke Summers, erklärte gegenüber HINA, "diese Länder sind seit dem 1. Juli ungeeignet für eine militärische Unterstützung der USA". Sie las daraufhin eine Liste von 35 betroffenen Ländern vor, worunter sich auch Kroatien befand. Summers fügte hinzu, dies beziehe sich auf Hilfsleistungen, die die Länder noch nicht ausgeschöpft hätten.Quelle: Deutsche Welle Radio Kroatisch


04.07.2003 EBRD will aus Podravka aussteigen

Zagreb (Bluebull) – auf der Generalhauptversammlung des Lebensmittelherstellers Prodravka, die am 18. Juli 03 stattfinden wird, will die europäische Bank für Rekonstruktion und Entwicklung (EBRD), den Ausstieg aus dem Unternehmen Podravka bekannt geben. Quelle: BLUeBULL


02.07.2003 Kroatien erhält einen 180 Mio. Kredit von KfW

Zagreb (Bluebull) – die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), deren Eigentümer der deutsche Staat ist, bewilligte dem Land Kroatien einen 180 Mio. Euro Kredit für die Renovierung und Modernisierung der Infrastruktur der kroatischen Bundesbahnen. Die Kreditzinsen betragen gemäß EURIBOR plus 1,3 %.
KfW hat seit 1992 613 Mio. Euro in das Land Kroatien investiert. Quelle: BLUeBULL


28.06.2003 EU-Weg Anreiz für ganz Südosteuropa

Außenminister Picula: Erweiterung erst mit Aufnahme aller Länder der Region abgeschlossen - Dr.Alois-Mock-Preis an EU-Abgeordneten Brok.


Stift Göttweig (APA) - Der kroatische Außenminister Tonino Picula hat sich zuversichtlich gezeigt, dass sein Land bis zum Jahr 2007 die Kriterien für eine Aufnahme in die Europäische Union erfüllt haben werde. Zugleich bekannte sich Picula zur regionalen Verantwortung. "Die Erweiterung der EU wird erst abgeschlossen sein, wenn die südosteuropäischen Staaten mit dabei sind", sagte er am Samstag, dem ersten Tag des diesjährigen Europa-Forums Wachau, im Stift Göttweig. Quelle: Tirol-Online


06.06.2003 Kroatien senkt die Darlehnenszinsen

Zagreb (Bluebull) - Etwas erfreuliches gibt es von der kroatischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. So wurde der HBOR - ein Zinssatz für bestimmte Darlehen - das vierte Mal innerhalb von zwei Jahren niedriger angesetzt. Nämlich von von 3 % auf 2 % für Exporteure und Landwirte und von 5.5 % auf 4 % für die restlichen Exporteure, bzw. auch von 7.5 % auf 7 % für weitere Berufsgruppen.
Quelle: BLUeBULL


04.06.2003 News Corp. und RTL sind an HTV interessiert

Zagreb (Bluebull) - Dem kroatische Radio- und Fernsehrat liegen sieben Angebote für das Fernsehen von Kroatien - dem dritten Kanal HTV - vor. Unter den Bewerbern gibt es auch die News Corp. von Rupert Murdoch und Deutschlands größter privater Fernsehsender RTL. Ein weiterer Bewerber war Medijska Kuca, der zum mitteleuropäischem Mediaunternehmen des US-amerikanischen Geschäftsmannes Ronalds Lauder gehört. Der Gewinner der Auktion wird das Recht erhalten, die Fernsehfrequenzen für die kommenden 10 Jahre zu gebrauchen. Die jährlichen Kosten dafür liegen bei 400.000 Kuna oder US-Dollar 62.000. Eine Entscheidung über den Gewinner wird Mitte Juni getroffen. Und das ganze Geschäft soll dann am 1. Oktober abgeschlossen werden. Quelle: BLUeBULL


22.05.2003 Formel-Bosse wollen 20 Rennen durchdrücken-
Auch Kroatien im Gespräch

2002 hielt FIA-Chef Max Mosley noch "16 Rennen für vernünftig, um Übersättigung zu vermeiden." Folge: Spa/Belgien flog 2003 aus dem Kalender. Österreich wurde gekündigt, um 2004 in Bahrain und China fahren zu können.

Hinter den Kulissen aber versprachen Mosley und Formel-1-Guru Bernie Ecclestone auch Südkorea, Thailand, Südafrika, Russland und Kroatien einen Grand Prix. Folge: Imola, Magny-Cours, Ungarn, Brasilien und sogar der Nürburgring zittern um ihren Platz im PS-Zirkus.Quelle: BZ-Berlin


10.02.2003 Ein neuer Beitrittskandidat

Kroatien will in die Europäische Union. Am 18. Februar wird Staatspräsident Stipe Mesic der griechischen Ratspräsidentschaft das Gesuch seines Landes übergeben. Offiziell strebt die Regierung in Zagreb das Jahr 2007 als Beitrittsdatum an; inoffiziell ist von 2010 die Rede.

Hintergrund der Eile, mit der der Antrag vorangetrieben wurde, ist der nahende Wahltermin: Die Regierung unter dem Sozialdemokraten Ivica Racan braucht Erfolge, wenn sie sich Ende des Jahres gegen die konservativ-nationale "Kroatische Demokratische Gemeinschaft" behaupten soll. Zwar weisen wichtige Wirtschaftsindikatoren nach oben, aber der Lebensstandard stagniert und die Arbeitslosigkeit liegt unverändert bei 22 Prozent. Trotzdem sei Kroatien von seiner Wirtschaftskraft her ein sicherer Kandidat, sagt Vesna Pusic, die Vorsitzende der mit regierenden Volkspartei. Quelle: Märkische Allgemeine


22.01.2003 Kroatische Autobahnen wieder mit "Belgrad"-Schildern

Auf Schnellstraßen und Autobahnen in Kroatien werden spätestens bis zum Sommer neue Schilder mit dem Hinweis "Richtung Belgrad" aufgestellt. Dies versprach der kroatische Minister für Seewesen-, Verkehr-, und Telekommunikation, Roland Zuvanovic.

Die Straßenwegweiser nach Belgrad wurden zu Beginn des Krieges gegen Jugoslawien vor etwa zwölf Jahren zerstört und durch Schilder, auf denen der Name Lipovac stand, ausgewechselt. Lipovac ist der letzte bewohnte Ort in Kroatien vor der serbischen Grenze bei Bajakovo. Deutsche Welle Radio Kroatisch


21.01.2003 Kroatiens Premier Ivica Racan in Berlin

Auftakt der Europa-Tournee auf der Suche nach Unterstützung für den EU-Beitritt des Landes

"Kurz, intensiv und erfolgreich" – so hat Kroatiens Premier Ivica Racan seinen vierstündigen Berlin-Besuch gestern (20.1.) beschreiben. Nach einem Treffen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder bestätigte Racan einer kleinen Gruppe von Journalisten, Schröder verstehe und unterstütze den Wunsch Kroatiens, baldmöglichst Vollmitglied der EU zu werden. "Das Gespräch war sehr herzlich und freundschaftlich ... ", sagte Racan, "ich darf Kanzler Schröder zitieren: Sie können, wann immer Sie wollen, einen Antrag stellen, Deutschland wird ihn unterstützen ... Er hat sich sehr für unsere Reformen und die erzielten Fortschritte in Kroatien interessiert".

Kroatien befindet sich nicht unter den zwölf Staaten, denen auf dem Gipfeltreffen in Kopenhagen in Aussicht gestellt wurde, dass sie sich höchstwahrscheinlich in zwei Runden 2004 und 2007 der EU anschließen können. Außer Slowenien ist darunter kein Staat, der aus dem ehemaligen Jugoslawien hervorgegangen ist. Im Falle Kroatiens liegen die Gründe dafür in der verfehlten Politik der Vergangenheit – aber auch darin, dass sozusagen demokratische und juristische Aufgaben eines Staates für sämtliche Länder, die sich Brüssel anschließen wollen, unvollständig verrichtet werden. Deutsche Welle Radio Kroatisch


17.01.2003 Ivica Kostelic weist Vorwürfe zurück

"Ich bin kein Nazi"

Zagreb. Der kroatische Skistar Ivica Kostelic hat den Vorwurf der Verherrlichung des Nationalsozialismus zurückgewiesen. "Ich bin kein Nazi, noch war ich es je", sagte der 23-Jährige am Donnerstagabend in Zagreb. Er sei erzogen worden, Extremismus und Intoleranz zu verurteilen. Zuvor war der Druck auf Kostelic gewachsen. Die Österreichische Bank Hypo Alpe Adria hatte als Sponsor des kroatischen Skiteams vom Führenden im Slalom-Weltcup ein klärendes Gespräch und eine Stellungnahme verlangt.
Das Zagreber Wochenmagazin "Nacional" hatte Kostelic in seiner jüngsten Ausgabe rechtsradikale Äußerungen angelastet. So soll der Bruder der dreifachen Olympiasiegerin Janica Kostelic seinen Sieg im Weltcup-Slalom von Kranjska Gora Anfang Januar damit erklärt haben, "bereit zu sein, wie ein deutscher Soldat am 22. Juni 1941" (dem Tag des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion). Schon vor Monaten soll der sechsfache Weltcupsieger den Nationalsozialismus unter anderem als "gesundes System" bezeichnet und seine Faszination für den deutschen Militarismus und das Nazi-Regime geäußert haben. Quelle: Mannheimer Morgen


15.01.2003 Österreichs Kroatien-Exporte boomen

Exportentwicklung 2002 (1-9) mit +15,4 % fast doppelt so hoch wie in die anderen Staaten Mittel- und Osteuropas

Österreichische Unternehmen können an der dynamischen Wirtschaftsentwicklung Kroatiens bestens partizipieren und ihre Produkte auf diesem aufstrebenden Nachbarmarkt sehr erfolgreich verkaufen. Österreichs Handelsdelegierter in Zagreb, Peter Hasslacher, verweist auf kroatische BIP-Wachstumsraten von 4 % für 2002 und 2003 und eine österreichische Exportwachstumsrate von 15,4 % in den ersten drei Quartalen 2002. „Im Gesamtjahr 2002 sollten Österreichs Exporte nach Kroatien erstmals die 1 Mrd Euro-Grenze überschreiten“, rechnet Hasslacher. „Besonders in einzelnen Sektoren wie der Baubranche, dem Groß- und Einzelhandel sowie dem Tourismus herrscht in Kroatien eine mitunter boomartige Entwicklung - und österreichische Firmen nehmen dabei in fast allen Teilmärkten eine führende Position ein.“
Mit Investitionen von 2,3 Mrd US-Dollar und einem Anteil von rund 30 % an den Gesamtinvestitionen in Kroatien habe sich Österreichs Wirtschaft seit 1993 als größter ausländischer Investor in diesem positiven wirtschaftlichen Umfeld erstklassig positioniert, weiß Hasslacher. Auch die österreichischen Importe aus Kroatien nahmen um 17 % von Jänner bis September 2002 kräftig zu und dürften bis zum Jahresende 2002 rund eine halbe Milliarde Euro erreichen. Quelle: financial.de


15.01.2003 Kroatien macht weiter Boden gut

Am Tourismushimmel ist ein heller Stern aufgegangen: Kroatien. Gut, in den siebziger und achtziger Jahren hatte der damalige Landstrich Jugoslawiens mit der wunderbaren Adriaküste schon einmal Furore gemacht, aber dann kam der Einschnitt durch den Krieg auf dem Balkan. Die Welt-Tourismus-Organisation bescheinigt den Kroaten glänzende Wachstumsaussichten. Um 8,4 Prozent soll der Strom der Touristen jährlich zunehmen. Bis zum Jahr 2010 sollen 100 000 Hotelbetten neu entstehen. Von den 6,62 Millionen ausländischen Touristen im Jahr 2002 stammten 1,4 Millionen aus Deutschland. Aushängeschild des Staates ist die Adriaküste zwischen der Halbinsel Istrien im Nordwesten und Dubrovnik im Südosten. Dubrovnik ist von der Unesco in das Weltkulturerbe aufgenommen worden. Die Strände an der dalmatinischen Küste können es mit der Riviera aufnehmen. Dank stabiler Wetterverhältnisse gedeihen dort subtropische Pflanzen das ganze Jahr über. Quelle: Stuttgarter Nachrichten


14.01.2003 Kroatien hofft wieder auf EU-Kandidatur

Reaktionen aus Kroatien auf den Besuch des EU-Ratsvorsitzenden Georgios Papandreou
Der griechische Außenminister und EU-Ratspräsident Georgios Papandreou ist gestern Abend (13.1.) in Zagreb eingetroffen. Gleich nach seiner Ankunft traf er sich zu einem Arbeitsabendessen mit dem kroatischen Außenminister Tonino Picula. Die Minister Papandreou und Picula setzten heute ihre Gespräche fort. Der Präsident der Republik Kroatien Stjepan Mesic und Premierminister Ivica Racan empfangen den Chef der griechischen Diplomatie getrennt. Quelle: Deutsche Welle Radio Kroatisch


13.01.2003 Hunderttausende in Kroatien ohne Strom

Zagreb - Eis und Schneetreiben haben in Kroatien Hunderttausende Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Bei Temperaturen bis zu minus 15 Grad sei in Teilen von Zentral- und Südkroatien das Elektrizitätsnetz zusammengebrochen.

Durch die Last des Eises seien Leitungen beschädigt worden, berichtete das Staatsfernsehen HRT am Abend in Zagreb. Wegen der Wetterlage werde die Reparatur einige Zeit dauern. Schneefall blockierte auch einige Hauptstrassen. Quelle: news.ch


13.01.2003 Prozess gegen Milosevic wieder wegen Krankheit unterbrochen

Den Haag - Der frühere jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic ist erneut erkrankt. Der seit dem 12. Februar vorigen Jahres laufende Kriegsverbrecherprozess gegen ihn vor dem UNO-Tribunal in Den Haag wurde deshalb unterbrochen.

Wie lange die Pause dauern wird, konnte Richter Richard May nicht angeben. Nach inoffiziellen Angaben soll Milosevic eine fiebrige Erkältung haben.

Der Prozess um Verbrechen in den neunziger Jahren im Kosovo, in Kroatien und in Bosnien ist wegen Erkrankung des Angeklagten bereits vorher fünf Mal unterbrochen worden. Erkältung, Bluthochdruck und Erschöpfung des Angeklagten waren als Ursachen genannt worden. Quelle: news.ch


11.01.2003 Griechischer EU-Ratsvorsitzender besucht Balkanstaaten

Athen - Der griechische Aussenminister und EU-Ratsvorsitzende, Giorgos Papandreou, will mit einer Reise in den Staaten des westlichen Balkan unterstreichen, dass die EU an eine weitere Annäherung dieser Länder mit der EU interessiert ist.
Aus diesem Grund wird Papandreou nächste Woche Albanien, Mazedonien, Kroatien, Bosnien Herzegowina und Jugoslawien besuchen. Dies gab das griechische Aussenministerium bekannt. Mit dieser Reise wollen wir zeigen, dass die Tür zur EU keinem europäischen Staat versperrt ist, sagte ein Sprecher des griechischen Aussenministeriums.
Im Mittelpunkt der Gespräche mit der albanischen Regierung werde die Aussicht für eine zukünftige Unterzeichnung eines Assoziierungsabkommens mit der EU stehen. Quelle: news.ch

10.01.2003 Neue Laken für die Krankenbetten

Private Spendenaktion einer Buchholzerin erfreut kroatisches Hospital

Buchholz. „So viel Dankbarkeit habe ich bislang nicht gekannt“, sagt Monika Behrens. Groß sei die Freude im Krankenhaus der kroatischen Stadt Nova Gradiska gewesen, als sie und ihre Angehörigen am Heiligabend zum zweiten Mal eine riesige Ladung Spenden vorbeibrachten.
Der Spendenaufruf in der WÜMME-ZEITUNG hat bei der Sammlung für das Hospital geholfen: Mit zwei bis oben vollgestopften Autos und einem Anhänger war die Familie Behrens kurz vor Weihnachten nach Kroatien aufgebrochen. Im Gepäck: Bettwäsche, Handtücher, Oberbetten, Spielzeug und ein Kinderbett.
Alles Hilfsgüter, die Bürgerinnen und Bürger aus der Samtgemeinde Tarmstedt, aus Lilienthal und Nachbargemeinden gespendet hatten. Zu Hause bleiben mussten diesmal allerdings ein Gehbock und ein Toilettenstuhl, weil sie nicht mehr in die beiden Fahrzeuge passten.
Eigentlich hatten die Behrens ja einen VW-Bus für ihren Transport nach Kroatien mieten wollen. „Aber das klappte aus versicherungstechnischen Gründen nicht“, wie sich die Buchholzerin an die Begründung des Autoverleihers erinnert. Quelle: Weser-Kurier


08.01.2003 Neue Personalausweise in Kroatien

In Kroatien werden seit dem 1. Januar neue Personalausweise ausgestellt. Auf diesen Ausweisen ist die "Persönliche Registernummer der Staatsbürger" nicht mehr aufgeführt (Diese Nummer erhält ein kroatischer Staatsbürger bereits auf seinem Geburtsschein, sie wird dann später auf dem Personalausweis oder Reisepass übernommen - MD). Bislang haben bereits 15 000 Staatsbürger den neuen Personalausweis beantragt. Auch wenn das Innenministerium bereits mehrfach darauf hingewiesen hat, dass es nicht notwendig sei, deswegen die Schalter der Polizeiämter (wo in Kroatien die Personalausweise ausgestellt werden – MD) in Scharen zu stürmen. Denn die aktuellen Personalausweise könnten auch ausgetauscht werden, wenn die alten abgelaufen seien. Quelle: Deutsche Welle Radio Kroatisch


08.01.2003 Defizite etwas gesunken, Budgets weiterhin unter Druck

Die Budgetsituation der Nachfolgestaaten von Jugoslawien erweist sich durch die Umgestaltung der Hilfszahlungen (Darlehen statt Subventionen) und durch die Handelsliberalisierung als immer schwieriger.

BRÜSSEL/WIEN (ku). Die Volkswirtschaften der Staaten auf dem Westbalkan sind weiterhin auf einem nachhaltigen Wachstumskurs - wenn auch weiterhin auf niedrigem absoluten Niveau. Im Jahr 2002 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut einer Studie der EU-Kommission um durchschnittlich vier Prozent gewachsen. Den höchsten Zuwachs konnten der Kosovo (plus elf Prozent) und Albanien verzeichnen. Mazedonien hingegen spürt weiterhin die Folgen der Kampfhandlungen 2001 und konnte gerade um 0,5 Prozent zulegen.
Parallel dazu haben sich die Budgets der Nachfolgestaaten von Ex-Jugoslawien sowie Albaniens in den letzten Jahren - mit Ausnahme von Serbien und Montenegro - etwas verbessert. Das durchschnittliche Budgetdefizit lag 2002 bei rund sechs Prozent.
Die EU-Experten raten aber zur Vorsicht bei der Interpretation der Zahlen - und zwar vor allem deshalb, weil in praktisch allen Staaten manche Ausgaben außerbudgetär verbucht werden. Jugoslawien etwa wies im Jahr 2000 zwar ein Budgetdefizit von nur einem Prozent des BIP aus. Rechnet man hingegen auch Zahlungsverpflichtungen hinzu, dann schätzen die EU-Experten ein "wahres" Defizit von zehn Prozent. Quelle: Die Presse


30.12.2002 Kein völlig erfolgloses Jahr

Kroatiens Ministerpräsident Ivica Racan blickt zurück auf das Jahr 2002

Köln, DW-radio / Kroatisch. In einem Gespräch mit dem kroatischen Programm der Deutschen Welle hat der kroatische Ministerpräsident Ivica Racan eine Bilanz des vergangenen Jahres gezogen. Gordana Simonovic führte in Zagreb das Interview:

Auf ihre erste Frage, womit er zufrieden sei, antwortete Racan, besonders zufrieden sei er mit der makroökonomischen Stabilität, die Kroatien in die Spitze der Transitionsländer einreihe. Racan: "Zumal das nicht leicht zu erreichen war, weil wir vor drei Jahren einen wirtschaftlichen Zusammenbruch, eine Zerstörung Kroatiens erlebt haben. Man musste diese wirtschaftlichen Ruinen erst einmal aufräumen und auf ihnen eine gesunde Wirtschaft aufbauen."

Racan fügte sofort hinzu, was auch unabhängige Experten schon seit langem behaupten: dass nämlich die makroökonomische Stabilität sich noch nicht auf der mikroökonomischen Ebene und im Lebensstandard der Bürger wiederspiegele: Quelle: Deutsche Welle Radio Kroatisch


23.12.02 Jugoslawien und Kroatien schliessen Freihandelsabkommen

Belgrad (AP) Kroatien und Jugoslawien haben ein Freihandelsabkommen geschlossen, nach dem bis 2007 die Zölle auf viele Waren abgebaut werden sollen. Der stellvertretende jugoslawische Ministerpräsident Miroljub Labus sagte, dass mehr als ein Jahrzehnt nach dem Krieg zwischen beiden Ländern in Kraft gesetzte Abkommen werde dem bilateralen Handel einen beträchtlichen Schub geben. Quelle: BaZ


19.12.02 Kroatien will bereits 2003 Beitrittsansuchen stellen

Der kroatische Ministerpräsident Ivica Racan will schon im Februar kommenden Jahres ein Beitrittsansuchen an die EU einreichen. Mitte 2004 sollte seinem Plan zufolge das Land den Kandidatenstatus bekommen und 2006 gemeinsam mit Rumänien und Bulgarien EU-Mitglied werden. Kroatiens Nationalisten sind allerdings strikt gegen Racans Ambitionen. Quelle: Wiener Zeitung


09.12.02 OMV: Spannung in Kroatien verlängert

WIEN (apa). Die Teil-Privatisierung des kroatischen Mineralölkonzerns Ina wird sich weiter verzögern. Ursprünglich sollte der Verkauf des 25 Prozent-Anteils noch im ersten Quartal abgeschlossen sein. Dieser Termin dürfte allerdings nicht mehr zu halten sein, nachdem die Frist für die Angebotslegung vom 18. Dezember auf 22. Jänner 2003 verschoben wurde. Im Rennen um den Anteil sind neben der OMV noch die ungarische Mol und die russische Rosneft.
Quelle: Die Presse.com


05.12.02 Kroatien tritt Freihandelsabkommen CEFTA bei

Zagreb. DPA/BaZ. Kroatien ist am Donnerstag als achtes Mitglied dem Zentraleuropäischen Freihandelsabkommen CEFTA beigetreten. Der kroatische Wirtschaftsminister Ljubo Jurcic habe eine Vereinbarung mit Vertretern anderer CEFTA-Staaten unterzeichnet, berichtete das Fernsehen in Zagreb.

Die Mitgliedschaft werde Kroatien Märkte in Staaten öffnen, in den 100 Millionen Menschen leben, sagte der Minister. Der Beitritt muss von allen Mitgliedern ratifiziert werden. Dem CEFTA-Abkommen gehören Tschechien, die Slowakei, Bulgarien, Polen, Slowenien, Ungarn und Rumänien an.
Quelle: Basler Zeitung


Wirtschaft: Kroatien kündigt auf Druck der USA Schiffsgeschäft mit Iran

Zagreb (sda/dpa) Kroatien hat auf Druck der amerikanischen Regierung die Lieferung von Patrouillenbooten an die iranische Marine storniert. Die USA waren gegen das Geschäft, weil ihrer Ansicht nach Iran den internationalen Terrorismus unterstützt. Der Auftragswert belief sich auf 12 Mio. Dollar, wie die Tageszeitung "Vecernji list" am Mittwoch Quellen aus dem Aussenministerium zitierte. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte eine Einflussnahme der USA. Der kroatische Aussenminister Tonino Picula habe vor dem aussenpolitischen Ausschluss des Parlaments gesagt: "Die Amerikaner haben uns gebeten, dass wir das Geschäft mit einem Land absagen, das nicht genug im Kampf gegen den Terrorismus unternimmt. Aber sie sagten, dass sie uns ein anderes Geschäft als Kompensation anbieten."
Quelle: seemeile


Wirtschaft: Deutsche Firmen zufrieden

Das Ergebnis einer Umfrage unter den in Kroatien ansässigen deutschen Tochterfirmen und Repräsentanzen zur Geschäftsentwicklung in dem Land zeigt eine Belebung der Wirtschaftsbeziehungen. Für den deutschen Mittelstand habe Kroatien als Investitionsstandort an Attraktivität gewonnen, informiert die Industrie- und Handelskammer Münster. Verschiedene Investitionen in Maschinenbau, Nahrungsmittelindustrie, Bauindustrie und im Tourismus wurden 2001 erfolgreich realisiert. Trotz der verbesserten Gesamteinschätzung des Handels- und Investitionsklimas werden Unternehmen nach wie vor mit verschiedenen Hindernissen konfrontiert.


Wirtschaft: Konsolidierungsphase In Kroatien

Seit 1995 unterstützt die HwK München die HwK Kroatien beim Aufbau einer leistungsfähigen Handwerksorganisation. Basierend auf den Ergebnissen einer Projektforschrittskontrolle vor Ort hat das BMZ nun eine zweijährige Konsolidierungsphase der bislang erfolgreichen Partnerschaft bewilligt. Während in den vergangenen Phasen insbesondere die Bereiche Interessenvertretung und Berufsbildung bei der Zusammenarbeit im Vordergrund standen, soll der kroatische Partner nun vor allem als bedarfsorientierter Dienstleister für die kroatischen Handwerksbetriebe gestärkt werden. Die noch anstehende Organisationsreform der Kammern soll schließlich an den Dienstleistungsbedarf angepasst werden. Quelle: SEQUA - News


Wirtschaft: Qualifizierungspartnerschaft Südosteuropa 2002

Das Programm "Qualifizierungspartnerschaft Südosteuropa" wird auch in 2002 fortgesetzt. Deutsche Unternehmen erhalten wieder die Gelegenheit, Fach- und Führungskräfte aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, BR Jugoslawien (inkl. Kosovo und Montenegro), Kroatien, Mazedonien, Moldova und Rumänien zur Schulung und Weiterbildung nach Deutschland einzuladen. An eine einleitende Schulung bei einem deutschen Bildungsträger in Berlin schließt sich eine 1- bzw. 3-wöchige Hospitation im Unternehmen an, welches den Teilnehmer angemeldet hat. Informationen zum Inhalt und Ablauf des Programms in deutscher und englischer Sprache sowie ein Bewerbungsformular können Sie auf den Seiten von SEQUA - News herunterladen. Quelle: SEQUA - News


Tourismus: Start mit neuen Rekordzahlen

(vwd) - Mit kräftigem Rückenwind startet Kroatien in den Reisesommer 2002. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres konnte das Land nach Angaben der Kroatischen Zentrale für Tourismus bereits 273.000 Touristen aus Deutschland begrüssen. Gegenüber dem Vorjahr 2001 bedeutet dies eine Steigerung um 54%. Zlatko Dezeljin, Direktor der Kroatischen Zentrale für Tourismus in Deutschland, sagte am Mittwoch in Frankfurt: „Wir sind hocherfreut, dass wir insbesondere in den für die Tourismusbranche aktuellen schwierigen Zeiten Zuwächse verzeichnen können.“ ..
Quelle: Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa


Wirtschaft: Umstellung des Zahlungsverkehrs

(bfai) - In Kroatien wird mit der Neuordnung des Zahlungsverkehrs in der Wirtschaft begonnen. Ab Mitte April2002 kann die staatliche Finanz-Agentur Fina (ehemals ZAP) nur noch im Auftrag der Geschäftsbanken tätigwerden, wenn mit diesen entsprechende Vereinbarungen getroffen wurden. Grundsätzlich läuft der gesamteZahlungsverkehr zwischen den Betrieben jetzt über die Banken ab. Es müssen Geschäftskonten bei denGeldinstituten eröffnet werden. Unterbleibt dies, sind die Betriebe vom Zahlungsverkehr ausgeschlossen. FürBonitätsprüfungen wird Fina auch weiterhin gebraucht. Quelle: IHK Hochrhein-Bodensee

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