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Aktuelle Nachrichten aus Wirtschaft,
Tourismus und mehr :.......rund um Kroatien
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22.12.2004 Tele2 erwirbt Mobilfunk-Lizenz in Kroatien
Dritter Player am kroatischen Markt nach VIPnet und
HTmobile - Lizenzvertrag für GSM und UMTS bis 2. Februar
Der schwedische Telekom-Betreiber Tele2 hat am Mittwoch
den Zuschlag für eine kombinierte GSM/UMTS-Mobilfunklizenz
in Kroatien erhalten. Damit wird Tele2 nach der Mobilkom-Austria-Tochter
VIPnet und der zur Deutschen Telekom gehörenden HTmobile
der dritte Mobilfunk-Anbieter in Kroatien. Der
Lizenzvertrag soll bis 2. Februar 2005 unterzeichnet
werden, die Lizenzgebühr für das erste Jahr beträgt
172 Mio. Kuna (22,7 Mio. Euro).
Quelle: Derstandard.at 
17.12.2004 EU-Verhandlungen mit Kroatien ab Mitte März
Der EU-Gipfel hat sich heute auf den Beginn von
Beitrittsverhandlungen mit Kroatien geeinigt. Diese
sollen am 17. März 2005 beginnen, verlautete aus dem
kroatischen Außenministerium und aus diplomatischen
Kreisen in Brüssel.
In Beitrittsgespräche werde die EU nur dann eintreten,
wenn die Regierung in Zagreb mit dem Haager
Kriegsverbrecher-Tribunal voll kooperiere, hieß es
weiter in Brüsseler Diplomaten-Kreisen. Das sei auch in
den Schlussfolgerungen des Gipfels festgehalten. Quelle: ORF 
14.12.2004 Andreae-Noris Zahn AG expandiert in
Kroatien
Der Pharma-Großhändler Andreae-Noris Zahn (Nachrichten)
teilte am Dienstag mit, dass er eine Beteiligung an der
kroatischen Oktal Pharma d.o.o. erworben hat.
Den eigenen Angaben zufolge hat das Unternehmen über
eine Tochtergesellschaft 49 Prozent der
Gesellschaftsanteile an der Oktal Pharma d.o.o. übernommen.
Das Unternehmen mit Sitz in Zagreb ist mit 17 Prozent
Marktanteil der zweitgrößte Pharmagroßhandel in
Kroatien.
Bisher stiegen die Aktien um 0,77 Prozent und stehen
derzeit bei 31,36 Euro.
Quelle: Finanznachrichten 
24.12.2003 Neue Regierung in Zagreb vereidigt
Sanader will Kroatien in EU und Nato führen.
Konservativer Premier verspricht auch, Reformen der
Sozialdemokraten fortzusetzen
Belgrad Knapp vier Wochen nach der
Parlamentswahl in Kroatien ist am Dienstag die neue
Regierung unter Ivo Sanader vereidigt worden. Das
Kabinett des Vorsitzenden der Kroatischen Demokratischen
Gemeinschaft (HDZ) besteht nur aus 14 Ministern. Die
Mitte-Links-Regierung des Sozialdemokraten Ivica Racan,
die bei den Wahlen im November abgelöst wurde, hatte
noch 19 Minister. Bei der Vertrauensabstimmung in Zagreb
votierten 88 von 152 Abgeordneten für die Regierung
Sanaders. Als Hauptziele nannte Sanader vor dem
Parlament, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu
stabilisieren. In der vierjährigen Regierungsperiode
will er den Beitritt zur EU und Nato schaffen. Wie im
Wahlkampf versprochen, kündigte er außerdem Steuer-Erleichterungen
an. Quelle: Süddeutsche Zeitung 
19.12.2003 IWF sieht günstige Entwicklung
Zagreb (vwd) - Nach Einschätzung des Internationalen
Währungsfonds (IWF) wird sich das Wachstum der
kroatischen Wirtschaft im Lauf des kommenden Jahres auf
etwa 4% verlangsamen. Die durchschnittliche Inflation
wird 2004 bei etwa 2,3% liegen, das Zahlungsbilanzdefizit
wird laut IWF-Berechnungen rund 5% des BIP betragen.
Diese Zahlen hat eine IWF-Delegation veröffentlicht, die
sich in Kroatien aufhält, um die Erfüllung des Standby-Abkommens
mit Kroatien zu überprüfen. Ouelle: localglobal 
18.12.2003 Paar in Kroatien erhält 1993 abgeschickte
Weihnachtspost zugestellt
(AFP) Mit zehnjähriger Verspätung hat ein
kroatisches Paar die Weihnachtskarte eines inzwischen
verstorbenen Freundes erhalten, der nur zehn Kilometer
von ihnen entfernt gewohnt hatte. Wie die Tageszeitung
"Vecernji List" am Donnerstag berichtete,
erhielten Zarko und Kata Pervan aus Sesteve vor kurzem
eine Glückwunschkarte ihres Freundes Amir aus Zagreb,
auf der er ihnen frohe Weihnachten und - mitten im Krieg
- ein friedvolles Jahr 1994 wünscht. Zunächst glaubten
sie an einen schlechten Scherz, da ihr Freund bereits vor
Jahren gestorben war. Bei näherem Hinsehen entdeckten
sie jedoch, dass der Poststempel tatsächlich auf den 21.
Dezember 1993 datiert war. Die kroatische Post hatte für
die verspätete Zustellung keine Erklärung. Ouelle: yahoo 
15.12.2003 Billa eröffnet 13.Filiale in Kroatien
Billa hat das "Diona"-Kaufhaus in Bjelovar
übernommen - 53 Mitarbeiter wurden angestellt
Die zum deutschen Rewe-Konzern gehörende österreichische
Lebensmittelkette Billa hat am vergangenen Samstag in der
nordostkroatischen Stadt Bjelovar ihre 13. Filiale in
Kroatien eröffnet. Wie die APA berichtet, beschäftigt
der neue Billa-Markt 53 Mitarbeiter, von denen einige
zuvor im Kaufhaus Diona beschäftigt waren, das von Billa
übernommen wurde.
Die neue Billa-Filiale wurde nach einer Bauzeit von drei
Monaten fertig gestellt, teilte der Geschäftsführer von
Billa in Kroatien, Damir Horvat, mit. An den Billa-Markt
angeschlossen ist ein Fleisch verarbeitender Betrieb.
Ouelle: Wirtschaftsblatt

13.12.2003 "Handelskrieg" zwischen Ungarn
und Kroatien
Budapest erhöhte Zölle für kroatische Produkte als
Antwort auf Einfuhrverbot für Fleisch - Zagreb fordert
"drastische" Reaktionen
Zagreb/Wien. Ungarn hat den Vertrag mit Kroatien über
den Freihandel suspendiert und die Zölle für etwa 15
kroatische Produkte - vor allem Nahrungsmittel - erhöht,
berichtet die Nachrichtenagentur apa. Wie Zagreber Medien
am Samstag berichteten, betrachte Budapest dies als
Antwort auf das im Mai verfügte kroatische Einfuhrverbot
für Rind- und Schweinefleisch als Massnahme zum Schutz
vor dem Rinderwahnsinn. Die in Zagreb erscheinende
Zeitung "Vecernji list" sprach von einem "Handelskrieg",
den Budapest Zagreb erklärt habe. Ouelle: Wirtschaftsblatt

12.12.2003 Die KfW Entwicklungsbank und die
kroatische Foerderbank HBOR schließen Kreditvertrag in
Hoehe von 37,5 Mio EUR
Frankfurt/Main (ots) - Start der deutsch-kroatischen
Finanziellen Zusammenarbeit. Wiederaufbau des Tourismus
in Kroatien durch Finanzierung von kommunalen
Infrastrukturprojekten an der kroatischen Küste
Die KfW Entwicklungsbank hat heute in Frankfurt im
Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit der kroatischen
Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (Croatin Bank for
Reconstruction and Development, kurz: HBOR) den ersten
Kreditvertrag im Bereich der Finanziellen Zusammenarbeit
geschlossen. Im Rahmen der Finanziellen Zusammenarbeit
mit Entwicklungsländern finanziert die KfW
Entwicklungsbank Infrastrukturprojekte an der gesamten
kroatischen Küste.
Bereits seit längerem arbeitet die KfW mit der HBOR
in der Mittelstandsfinanzierung zusammen. Ouelle: yahoo 
10.12.2003 Kroatien: HDZ-Chef mit Regierungsbildung
beauftragt
Sanader will bis 22. Dezember Regierungsliste vorlegen
Zagreb - Der kroatische Präsident Stipe Mesic hat am
Dienstag den bisherigen Oppositionsführer Ivo Sanader
mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Das
berichtete das Staatsfernsehen HRT. Der 50-jährige Chef
der national-konservativen HDZ wolle schon am 22.
Dezember dem neu gewählten Parlament seine
Regierungsliste vorlegen, sagte er nach seiner
Nominierung.Ouelle: DerStandard

02.12.2003 bauMax Expansion in Kroatien
Wien (OTS) (Pressemitteilung) - Heute wird in Osijek
der dritte bauMax Standort in
Kroatien mit einer Fläche von 7.350 m2 eröffnet.
Erst kürzlich konnte nach einer mehrjährigen
Testphase des bauMax-Marktes in Varazdin der zweite
bauMax-Standort in Kroatien eröffnet werden, und zwar in
der Hauptstadt Zagreb. Mit dem Markt in Osijek wird die
Gesamtverkaufsfläche in Kroatien heuer auf 17.000 m2
erweitert.
Obwohl Kroatien im nächsten Jahr nicht der EU
beitreten wird, stellt das Land im Jahr 2004 für bauMax
den Schwerpunkt der Expansionsaktivitäten dar. Damit möchte
sich bauMax bereits lange vor einem möglichen EU-Beitritt
Kroatiens die Marktführerschaft sichern.
Kroatien ist neben Tschechien, der Slowakei, Ungarn
und Slowenien das fünfte zentraleuropäische Land, in
dem bauMax tätig ist. Mit Ende 2003 wird bauMax 52
Standorte in den Expansionsländern betreiben, die 45 %
des Gesamtumsatzes generieren. In Kroatien ist heuer
durch die Neueröffnungen ein Umsatzzuwachs auf HRK 110
Mio (EUR 15,42 Mio) zu erwarten. Für 2004 hat bauMax
sich einen Umsatz von HRK 350 Mio (EUR 49,08 Mio) zum
Ziel gesetzt.
Bis Ende 2004 sind in Kroatien drei weitere Märkte
geplant, in Zadar, Split und ein zweiter Markt in Zagreb.
Ouelle: baumax 
05.10.2003 Kroatien: ...in 92 Jahren das Niveau
des heutigen Sloweniens
Heimische Experten über Reformdefizite eines EU-Beitrittskandidaten
Seit Mitte Mai 2001 ist Kroatien, als zweites
Balkanland nach Makedonien, durch ein Stabilization
and Association Agreement (SAA) mit der EU
verbunden. In den letzten Januar-Tagen 2003 behauptete
die Regierung in Zagreb, das Land habe bereits 59 Prozent
der im SAA verankerten Bedingungen erfüllt und besäße
nun die historische Chance für einen
beschleunigten EU-Beitritt in der zweiten
Erweiterungsrunde. Kurz zuvor hatte Premier Ivica
Racan in Berlin seine Lobby-Tour durch die EU
begonnen, um für den kroatischen EU-Beitritt spätestens
im Jahr 2007 zu werben. Zwar nicht so terminiert, aber
inhaltlich ähnlich äußerten sich die Regierungschefs
Italiens, Ungarns und Sloweniens in ihrer Zagreber
Deklaration vom 17. Januar 2003. Woher nehmen die
kroatische Regierung und ihre regionalen Partner so viel
Optimismus? Im Lande selber mehren sich Stimmen, die mit
höchst beherzigenswerten Argumenten Kroatien eine
komplette EU-Unreife bescheinigen.
Lesen Sie den ganzen Bericht der SWP
Ouelle: SWP Deutsches Institut für
Internationale Politik und Sicherheit 
14.08.2003 Kroatien: Auslandsschulden deutlich
gestiegen
Zagreb - Die kroatische Notenbank warnt vor zu hohen
Auslandsschulden. Diese liegen bei 18,6 Mrd. Dollar, rund
68% des BIP. Der grösste Anteil entfällt auf die
Unternehmen, gefolgt von Banken und Regierung. Quelle: BLUeBULL
08.08.2003 Wirtschaftsjunioren fordern sofortige
Aufnahme von Beitrittsverhandlungen der EU mit Kroatien
"Die Europäische Union soll sofort
Beitrittsverhandlungen mit Kroatien aufnehmen." Das
forderte Thomas Emmerling, Bundesvorsitzender der
Wirtschaftsjunioren Deutschland,
heute bei einem Treffen mit kroatischen Unternehmern und
Pressevertretern in Zagreb. Nur so könne das Land die
erfolgreiche Wirtschaftspolitik fortsetzen, mit der
Kroatien den Anschluss an die führenden Transformationsländer
in Mittel- und Südosteuropa gewonnen habe.
Kroatien hat auf dem Athener EU-Gipfel Mitte April den
Antrag auf Aufnahme in die EU eingereicht. "Die
Europäische Union muss jetzt handeln, um das Land und
die wirtschaftliche Entwicklung weiter zu stabilisieren",
so Emmerling. Er wies darauf hin, dass auch die Mehrheit
der kroatischen Bevölkerung das Ziel des EU-Beitrittes
unterstütze.
Kroatien verzeichnet entgegen dem europäischen Trend
seit drei Jahren eine positive Wachstumsentwicklung und
hat viele der östlichen und südlichen Nachbarstaaten
bereits hinter sich gelassen. Quelle: Wirtschaftsjunioren
Deutschland 
01.08.2003 Brände in Kroatien ausser Kontrolle
Die Wald- und Buschbrände auf den kroatischen Adria-Inseln
Brac und Hvar waren am Freitag weiter ausser Kontrolle.
Hunderte von Feuerwehrleuten kämpften auch in Portugal
gegen den Ausbruch neuer Feuer im Zentrum des Landes.
Mehr als 600 Feuerwehrleute, die von Armeesoldaten, der
Marine und Polizisten unterstützt wurden, kämpften am
Freitag gegen die Flammen auf den kroatischen Inseln. Wie
das staatliche Fernsehen HRT berichtete, wurden auf den
beiden Inseln Brac und Hvar bisher mehr als 2300 Hektaren
Pinienwälder vom Feuer zerstört.
Die kroatische Polizei teilte mit, sechs Personen seien
wegen des Verdachts auf Brandstiftung festgenommen worden.
Quelle: Tages-Anzeiger 
17.07.2003 Weiterhin kein österreichisches
Rindfleisch in Kroatien
Kroatisches Land- und Forstwirtschaftsministerium verlängerte
das Importverbot.
Zagreb (APA) - Österreichische landwirtschaftliche
Betriebe dürfen weiterhin keine Rinder, Eizellen von
Rindern, Rindfleischprodukte und Futtermittel tierischer
Herkunft aus Österreich nach Kroatien liefern. Das
kroatische Land- und Forstwirtschaftsministerium hat das
während der BSE-Krise verhängte Importverbot Ende Mai
per Verordnung weiter verlängert. Quelle: Tirol-Online 
10.07.2003 Kroatien lädt Schröder zum Urlaub ein
Zagreb (dpa) - Der kroatische Ministerpräsident Ivica
Racan hat Bundeskanzler Gerhard Schröder eingeladen, in
seinem Land Urlaub zu machen. Schröder habe die
Einladung angenommen und werde im Oktober kommen, sagte
Racan auf einer Pressekonferenz in Zagreb. Der Kanzler
hatte seinen geplanten Italien-Sommerurlaub nach den
antideutschen Ausfällen der Regierung in Rom abgesagt.
Er will sich nun im heimischen Hannover erholen.
Inzwischen melden italienische Tourismusverantwortliche
erste Reise-Stornierungen aus Deutschland.Quelle: tah.de 
09.07.2003 INA wird privatisiert
Zagreb (Bluebull) - Der kroatische Ölkonzern INA soll
morgen privatisiert werden. Der Staat Kroatien verkauft
seiner 25 % der Anteile an INA. Konzerne wie die OMV, die
ungarische MOL und die russische Rosneft sind an einem
Kauf der Anteile interessiert. Quelle: BLUeBULL

08.07.2003 Kroatien wird wegen Unterstützung des
Internationalen Strafgerichtshofes US-Militärhilfe
gestrichen
Bewilligte Finanzhilfe kann Zagreb noch ausschöpfen
Eine Vertreterin des US-Außenministeriums sagte,
Kroatien befinde sich auf der Liste der Länder, die die
militärische Unterstützung der USA verlieren, weil sie
den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) unterstützen.
Die Vertreterin des Außenministeriums, Brooke Summers,
erklärte gegenüber HINA, "diese Länder sind seit
dem 1. Juli ungeeignet für eine militärische Unterstützung
der USA". Sie las daraufhin eine Liste von 35
betroffenen Ländern vor, worunter sich auch Kroatien
befand. Summers fügte hinzu, dies beziehe sich auf
Hilfsleistungen, die die Länder noch nicht ausgeschöpft
hätten.Quelle: Deutsche Welle Radio Kroatisch 
04.07.2003 EBRD will aus Podravka aussteigen
Zagreb (Bluebull) auf der
Generalhauptversammlung des Lebensmittelherstellers
Prodravka, die am 18. Juli 03 stattfinden wird, will die
europäische Bank für Rekonstruktion und Entwicklung (EBRD),
den Ausstieg aus dem Unternehmen Podravka bekannt geben.
Quelle: BLUeBULL

02.07.2003 Kroatien erhält einen 180 Mio. Kredit von
KfW
Zagreb (Bluebull) die Kreditanstalt für
Wiederaufbau (KfW), deren Eigentümer der deutsche Staat
ist, bewilligte dem Land Kroatien einen 180 Mio. Euro
Kredit für die Renovierung und Modernisierung der
Infrastruktur der kroatischen Bundesbahnen. Die
Kreditzinsen betragen gemäß EURIBOR plus 1,3 %.
KfW hat seit 1992 613 Mio. Euro in das Land Kroatien
investiert. Quelle: BLUeBULL 
28.06.2003 EU-Weg Anreiz für ganz Südosteuropa
Außenminister Picula: Erweiterung erst mit Aufnahme
aller Länder der Region abgeschlossen - Dr.Alois-Mock-Preis
an EU-Abgeordneten Brok.
Stift Göttweig (APA) - Der kroatische Außenminister
Tonino Picula hat sich zuversichtlich gezeigt, dass sein
Land bis zum Jahr 2007 die Kriterien für eine Aufnahme
in die Europäische Union erfüllt haben werde. Zugleich
bekannte sich Picula zur regionalen Verantwortung. "Die
Erweiterung der EU wird erst abgeschlossen sein, wenn die
südosteuropäischen Staaten mit dabei sind", sagte
er am Samstag, dem ersten Tag des diesjährigen Europa-Forums
Wachau, im Stift Göttweig. Quelle: Tirol-Online 
06.06.2003 Kroatien senkt die Darlehnenszinsen
Zagreb (Bluebull) - Etwas erfreuliches gibt es von der
kroatischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. So
wurde der HBOR - ein Zinssatz für bestimmte Darlehen -
das vierte Mal innerhalb von zwei Jahren niedriger
angesetzt. Nämlich von von 3 % auf 2 % für Exporteure
und Landwirte und von 5.5 % auf 4 % für die restlichen
Exporteure, bzw. auch von 7.5 % auf 7 % für weitere
Berufsgruppen.
Quelle: BLUeBULL

04.06.2003 News Corp. und RTL sind an HTV
interessiert
Zagreb (Bluebull) - Dem kroatische Radio- und
Fernsehrat liegen sieben Angebote für das Fernsehen von
Kroatien - dem dritten Kanal HTV - vor. Unter den
Bewerbern gibt es auch die News Corp. von Rupert Murdoch
und Deutschlands größter privater Fernsehsender RTL.
Ein weiterer Bewerber war Medijska Kuca, der zum
mitteleuropäischem Mediaunternehmen des US-amerikanischen
Geschäftsmannes Ronalds Lauder gehört. Der Gewinner der
Auktion wird das Recht erhalten, die Fernsehfrequenzen für
die kommenden 10 Jahre zu gebrauchen. Die jährlichen
Kosten dafür liegen bei 400.000 Kuna oder US-Dollar 62.000.
Eine Entscheidung über den Gewinner wird Mitte Juni
getroffen. Und das ganze Geschäft soll dann am 1.
Oktober abgeschlossen werden. Quelle: BLUeBULL

22.05.2003 Formel-Bosse wollen 20 Rennen durchdrücken-
Auch Kroatien im Gespräch
2002 hielt FIA-Chef Max Mosley noch "16 Rennen für
vernünftig, um Übersättigung zu vermeiden." Folge:
Spa/Belgien flog 2003 aus dem Kalender. Österreich wurde
gekündigt, um 2004 in Bahrain und China fahren zu können.
Hinter den Kulissen aber versprachen Mosley und Formel-1-Guru
Bernie Ecclestone auch Südkorea, Thailand, Südafrika,
Russland und Kroatien einen Grand Prix. Folge: Imola,
Magny-Cours, Ungarn, Brasilien und sogar der Nürburgring
zittern um ihren Platz im PS-Zirkus.Quelle: BZ-Berlin 
10.02.2003 Ein neuer Beitrittskandidat
Kroatien will in die Europäische Union. Am 18.
Februar wird Staatspräsident Stipe Mesic der
griechischen Ratspräsidentschaft das Gesuch seines
Landes übergeben. Offiziell strebt die Regierung in
Zagreb das Jahr 2007 als Beitrittsdatum an; inoffiziell
ist von 2010 die Rede.
Hintergrund der Eile, mit der der Antrag vorangetrieben
wurde, ist der nahende Wahltermin: Die Regierung unter
dem Sozialdemokraten Ivica Racan braucht Erfolge, wenn
sie sich Ende des Jahres gegen die konservativ-nationale
"Kroatische Demokratische Gemeinschaft"
behaupten soll. Zwar weisen wichtige
Wirtschaftsindikatoren nach oben, aber der Lebensstandard
stagniert und die Arbeitslosigkeit liegt unverändert bei
22 Prozent. Trotzdem sei Kroatien von seiner
Wirtschaftskraft her ein sicherer Kandidat, sagt Vesna
Pusic, die Vorsitzende der mit regierenden Volkspartei.
Quelle: Märkische Allgemeine 
22.01.2003 Kroatische Autobahnen wieder mit "Belgrad"-Schildern
Auf Schnellstraßen und Autobahnen in Kroatien werden
spätestens bis zum Sommer neue Schilder mit dem Hinweis
"Richtung Belgrad" aufgestellt. Dies versprach
der kroatische Minister für Seewesen-, Verkehr-, und
Telekommunikation, Roland Zuvanovic.
Die Straßenwegweiser nach Belgrad wurden zu Beginn des
Krieges gegen Jugoslawien vor etwa zwölf Jahren zerstört
und durch Schilder, auf denen der Name Lipovac stand,
ausgewechselt. Lipovac ist der letzte bewohnte Ort in
Kroatien vor der serbischen Grenze bei Bajakovo. Deutsche Welle Radio Kroatisch 
21.01.2003 Kroatiens Premier Ivica Racan in Berlin
Auftakt der Europa-Tournee auf der Suche nach
Unterstützung für den EU-Beitritt des Landes
"Kurz, intensiv und erfolgreich" so
hat Kroatiens Premier Ivica Racan seinen vierstündigen
Berlin-Besuch gestern (20.1.) beschreiben. Nach einem
Treffen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder bestätigte
Racan einer kleinen Gruppe von Journalisten, Schröder
verstehe und unterstütze den Wunsch Kroatiens, baldmöglichst
Vollmitglied der EU zu werden. "Das Gespräch war
sehr herzlich und freundschaftlich ... ", sagte
Racan, "ich darf Kanzler Schröder zitieren: Sie können,
wann immer Sie wollen, einen Antrag stellen, Deutschland
wird ihn unterstützen ... Er hat sich sehr für unsere
Reformen und die erzielten Fortschritte in Kroatien
interessiert".
Kroatien befindet sich nicht unter den zwölf Staaten,
denen auf dem Gipfeltreffen in Kopenhagen in Aussicht
gestellt wurde, dass sie sich höchstwahrscheinlich in
zwei Runden 2004 und 2007 der EU anschließen können. Außer
Slowenien ist darunter kein Staat, der aus dem ehemaligen
Jugoslawien hervorgegangen ist. Im Falle Kroatiens liegen
die Gründe dafür in der verfehlten Politik der
Vergangenheit aber auch darin, dass sozusagen
demokratische und juristische Aufgaben eines Staates für
sämtliche Länder, die sich Brüssel anschließen
wollen, unvollständig verrichtet werden. Deutsche Welle Radio Kroatisch 
17.01.2003 Ivica Kostelic weist Vorwürfe zurück
"Ich bin kein Nazi"
Zagreb. Der kroatische Skistar Ivica Kostelic hat den
Vorwurf der Verherrlichung des Nationalsozialismus zurückgewiesen.
"Ich bin kein Nazi, noch war ich es je", sagte
der 23-Jährige am Donnerstagabend in Zagreb. Er sei
erzogen worden, Extremismus und Intoleranz zu verurteilen.
Zuvor war der Druck auf Kostelic gewachsen. Die Österreichische
Bank Hypo Alpe Adria hatte als Sponsor des kroatischen
Skiteams vom Führenden im Slalom-Weltcup ein klärendes
Gespräch und eine Stellungnahme verlangt.
Das Zagreber Wochenmagazin "Nacional" hatte
Kostelic in seiner jüngsten Ausgabe rechtsradikale Äußerungen
angelastet. So soll der Bruder der dreifachen
Olympiasiegerin Janica Kostelic seinen Sieg im Weltcup-Slalom
von Kranjska Gora Anfang Januar damit erklärt haben,
"bereit zu sein, wie ein deutscher Soldat am 22.
Juni 1941" (dem Tag des deutschen Angriffs auf die
Sowjetunion). Schon vor Monaten soll der sechsfache
Weltcupsieger den Nationalsozialismus unter anderem als
"gesundes System" bezeichnet und seine
Faszination für den deutschen Militarismus und das Nazi-Regime
geäußert haben. Quelle: Mannheimer
Morgen 
15.01.2003 Österreichs Kroatien-Exporte boomen
Exportentwicklung 2002 (1-9) mit +15,4 % fast
doppelt so hoch wie in die anderen Staaten Mittel- und
Osteuropas
Österreichische Unternehmen können an der dynamischen
Wirtschaftsentwicklung Kroatiens bestens partizipieren
und ihre Produkte auf diesem aufstrebenden Nachbarmarkt
sehr erfolgreich verkaufen. Österreichs
Handelsdelegierter in Zagreb, Peter Hasslacher, verweist
auf kroatische BIP-Wachstumsraten von 4 % für 2002 und
2003 und eine österreichische Exportwachstumsrate von 15,4
% in den ersten drei Quartalen 2002. Im Gesamtjahr
2002 sollten Österreichs Exporte nach Kroatien erstmals
die 1 Mrd Euro-Grenze überschreiten, rechnet
Hasslacher. Besonders in einzelnen Sektoren wie der
Baubranche, dem Groß- und Einzelhandel sowie dem
Tourismus herrscht in Kroatien eine mitunter boomartige
Entwicklung - und österreichische Firmen nehmen dabei in
fast allen Teilmärkten eine führende Position ein.
Mit Investitionen von 2,3 Mrd US-Dollar und einem Anteil
von rund 30 % an den Gesamtinvestitionen in Kroatien habe
sich Österreichs Wirtschaft seit 1993 als größter ausländischer
Investor in diesem positiven wirtschaftlichen Umfeld
erstklassig positioniert, weiß Hasslacher. Auch die österreichischen
Importe aus Kroatien nahmen um 17 % von Jänner bis
September 2002 kräftig zu und dürften bis zum
Jahresende 2002 rund eine halbe Milliarde Euro erreichen.
Quelle: financial.de

15.01.2003 Kroatien macht weiter Boden gut
Am Tourismushimmel ist ein heller Stern aufgegangen:
Kroatien. Gut, in den siebziger und achtziger Jahren
hatte der damalige Landstrich Jugoslawiens mit der
wunderbaren Adriaküste schon einmal Furore gemacht, aber
dann kam der Einschnitt durch den Krieg auf dem Balkan.
Die Welt-Tourismus-Organisation bescheinigt den Kroaten
glänzende Wachstumsaussichten. Um 8,4 Prozent soll der
Strom der Touristen jährlich zunehmen. Bis zum Jahr 2010
sollen 100 000 Hotelbetten neu entstehen. Von den 6,62
Millionen ausländischen Touristen im Jahr 2002 stammten
1,4 Millionen aus Deutschland. Aushängeschild des
Staates ist die Adriaküste zwischen der Halbinsel
Istrien im Nordwesten und Dubrovnik im Südosten.
Dubrovnik ist von der Unesco in das Weltkulturerbe
aufgenommen worden. Die Strände an der dalmatinischen Küste
können es mit der Riviera aufnehmen. Dank stabiler
Wetterverhältnisse gedeihen dort subtropische Pflanzen
das ganze Jahr über. Quelle: Stuttgarter Nachrichten 
14.01.2003 Kroatien hofft wieder auf EU-Kandidatur
Reaktionen aus Kroatien auf den Besuch des EU-Ratsvorsitzenden
Georgios Papandreou
Der griechische Außenminister und EU-Ratspräsident
Georgios Papandreou ist gestern Abend (13.1.) in Zagreb
eingetroffen. Gleich nach seiner Ankunft traf er sich zu
einem Arbeitsabendessen mit dem kroatischen Außenminister
Tonino Picula. Die Minister Papandreou und Picula setzten
heute ihre Gespräche fort. Der Präsident der Republik
Kroatien Stjepan Mesic und Premierminister Ivica Racan
empfangen den Chef der griechischen Diplomatie getrennt.
Quelle: Deutsche Welle Radio Kroatisch 
13.01.2003 Hunderttausende in Kroatien ohne Strom
Zagreb - Eis und Schneetreiben haben in Kroatien
Hunderttausende Menschen von der Stromversorgung
abgeschnitten. Bei Temperaturen bis zu minus 15 Grad sei
in Teilen von Zentral- und Südkroatien das Elektrizitätsnetz
zusammengebrochen.
Durch die Last des Eises seien Leitungen beschädigt
worden, berichtete das Staatsfernsehen HRT am Abend in
Zagreb. Wegen der Wetterlage werde die Reparatur einige
Zeit dauern. Schneefall blockierte auch einige
Hauptstrassen. Quelle: news.ch 
13.01.2003 Prozess gegen Milosevic wieder wegen
Krankheit unterbrochen
Den Haag - Der frühere jugoslawische Präsident
Slobodan Milosevic ist erneut erkrankt. Der seit dem 12.
Februar vorigen Jahres laufende Kriegsverbrecherprozess
gegen ihn vor dem UNO-Tribunal in Den Haag wurde deshalb
unterbrochen.
Wie lange die Pause dauern wird, konnte Richter
Richard May nicht angeben. Nach inoffiziellen Angaben
soll Milosevic eine fiebrige Erkältung haben.
Der Prozess um Verbrechen in den neunziger Jahren im
Kosovo, in Kroatien und in Bosnien ist wegen Erkrankung
des Angeklagten bereits vorher fünf Mal unterbrochen
worden. Erkältung, Bluthochdruck und Erschöpfung des
Angeklagten waren als Ursachen genannt worden. Quelle: news.ch 
11.01.2003 Griechischer EU-Ratsvorsitzender besucht
Balkanstaaten
Athen - Der griechische Aussenminister und EU-Ratsvorsitzende,
Giorgos Papandreou, will mit einer Reise in den Staaten
des westlichen Balkan unterstreichen, dass die EU an eine
weitere Annäherung dieser Länder mit der EU
interessiert ist.
Aus diesem Grund wird Papandreou nächste Woche Albanien,
Mazedonien, Kroatien, Bosnien Herzegowina und Jugoslawien
besuchen. Dies gab das griechische Aussenministerium
bekannt. Mit dieser Reise wollen wir zeigen, dass die Tür
zur EU keinem europäischen Staat versperrt ist, sagte
ein Sprecher des griechischen Aussenministeriums.
Im Mittelpunkt der Gespräche mit der albanischen
Regierung werde die Aussicht für eine zukünftige
Unterzeichnung eines Assoziierungsabkommens mit der EU
stehen. Quelle: news.ch 
10.01.2003 Neue Laken für die Krankenbetten
Private Spendenaktion einer Buchholzerin erfreut
kroatisches Hospital
Buchholz. So viel Dankbarkeit habe ich bislang
nicht gekannt, sagt Monika Behrens. Groß sei die
Freude im Krankenhaus der kroatischen Stadt Nova Gradiska
gewesen, als sie und ihre Angehörigen am Heiligabend zum
zweiten Mal eine riesige Ladung Spenden vorbeibrachten.
Der Spendenaufruf in der WÜMME-ZEITUNG hat bei
der Sammlung für das Hospital geholfen: Mit zwei bis
oben vollgestopften Autos und einem Anhänger war die
Familie Behrens kurz vor Weihnachten nach Kroatien
aufgebrochen. Im Gepäck: Bettwäsche, Handtücher,
Oberbetten, Spielzeug und ein Kinderbett.
Alles Hilfsgüter, die Bürgerinnen und Bürger aus der
Samtgemeinde Tarmstedt, aus Lilienthal und
Nachbargemeinden gespendet hatten. Zu Hause bleiben
mussten diesmal allerdings ein Gehbock und ein
Toilettenstuhl, weil sie nicht mehr in die beiden
Fahrzeuge passten.
Eigentlich hatten die Behrens ja einen VW-Bus für ihren
Transport nach Kroatien mieten wollen. Aber das
klappte aus versicherungstechnischen Gründen nicht,
wie sich die Buchholzerin an die Begründung des
Autoverleihers erinnert. Quelle: Weser-Kurier

08.01.2003 Neue Personalausweise in Kroatien
In Kroatien werden seit dem 1. Januar neue
Personalausweise ausgestellt. Auf diesen Ausweisen ist
die "Persönliche Registernummer der Staatsbürger"
nicht mehr aufgeführt (Diese Nummer erhält ein
kroatischer Staatsbürger bereits auf seinem
Geburtsschein, sie wird dann später auf dem
Personalausweis oder Reisepass übernommen - MD). Bislang
haben bereits 15 000 Staatsbürger den neuen
Personalausweis beantragt. Auch wenn das Innenministerium
bereits mehrfach darauf hingewiesen hat, dass es nicht
notwendig sei, deswegen die Schalter der Polizeiämter (wo
in Kroatien die Personalausweise ausgestellt werden
MD) in Scharen zu stürmen. Denn die aktuellen
Personalausweise könnten auch ausgetauscht werden, wenn
die alten abgelaufen seien. Quelle: Deutsche Welle Radio Kroatisch 
08.01.2003 Defizite etwas gesunken, Budgets weiterhin
unter Druck
Die Budgetsituation der Nachfolgestaaten von
Jugoslawien erweist sich durch die Umgestaltung der
Hilfszahlungen (Darlehen statt Subventionen) und durch
die Handelsliberalisierung als immer schwieriger.
BRÜSSEL/WIEN (ku). Die Volkswirtschaften der Staaten
auf dem Westbalkan sind weiterhin auf einem nachhaltigen
Wachstumskurs - wenn auch weiterhin auf niedrigem
absoluten Niveau. Im Jahr 2002 ist das
Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut einer Studie der EU-Kommission
um durchschnittlich vier Prozent gewachsen. Den höchsten
Zuwachs konnten der Kosovo (plus elf Prozent) und
Albanien verzeichnen. Mazedonien hingegen spürt
weiterhin die Folgen der Kampfhandlungen 2001 und konnte
gerade um 0,5 Prozent zulegen.
Parallel dazu haben sich die Budgets der Nachfolgestaaten
von Ex-Jugoslawien sowie Albaniens in den letzten Jahren
- mit Ausnahme von Serbien und Montenegro - etwas
verbessert. Das durchschnittliche Budgetdefizit lag 2002
bei rund sechs Prozent.
Die EU-Experten raten aber zur Vorsicht bei der
Interpretation der Zahlen - und zwar vor allem deshalb,
weil in praktisch allen Staaten manche Ausgaben außerbudgetär
verbucht werden. Jugoslawien etwa wies im Jahr 2000 zwar
ein Budgetdefizit von nur einem Prozent des BIP aus.
Rechnet man hingegen auch Zahlungsverpflichtungen hinzu,
dann schätzen die EU-Experten ein "wahres"
Defizit von zehn Prozent. Quelle: Die
Presse 
30.12.2002 Kein völlig erfolgloses Jahr
Kroatiens Ministerpräsident Ivica Racan blickt
zurück auf das Jahr 2002
Köln, DW-radio / Kroatisch. In einem Gespräch mit dem
kroatischen Programm der Deutschen Welle hat der
kroatische Ministerpräsident Ivica Racan eine Bilanz des
vergangenen Jahres gezogen. Gordana Simonovic führte in
Zagreb das Interview:
Auf ihre erste Frage, womit er zufrieden sei,
antwortete Racan, besonders zufrieden sei er mit der
makroökonomischen Stabilität, die Kroatien in die
Spitze der Transitionsländer einreihe. Racan: "Zumal
das nicht leicht zu erreichen war, weil wir vor drei
Jahren einen wirtschaftlichen Zusammenbruch, eine Zerstörung
Kroatiens erlebt haben. Man musste diese wirtschaftlichen
Ruinen erst einmal aufräumen und auf ihnen eine gesunde
Wirtschaft aufbauen."
Racan fügte sofort hinzu, was auch unabhängige
Experten schon seit langem behaupten: dass nämlich die
makroökonomische Stabilität sich noch nicht auf der
mikroökonomischen Ebene und im Lebensstandard der Bürger
wiederspiegele: Quelle: Deutsche Welle Radio Kroatisch 
23.12.02 Jugoslawien und Kroatien schliessen
Freihandelsabkommen
Belgrad (AP) Kroatien und Jugoslawien haben ein
Freihandelsabkommen geschlossen, nach dem bis 2007 die Zölle
auf viele Waren abgebaut werden sollen. Der
stellvertretende jugoslawische Ministerpräsident
Miroljub Labus sagte, dass mehr als ein Jahrzehnt nach
dem Krieg zwischen beiden Ländern in Kraft gesetzte
Abkommen werde dem bilateralen Handel einen beträchtlichen
Schub geben. Quelle: BaZ 
19.12.02 Kroatien will bereits 2003
Beitrittsansuchen stellen
Der kroatische Ministerpräsident Ivica
Racan will schon im Februar kommenden Jahres ein
Beitrittsansuchen an die EU einreichen. Mitte 2004 sollte
seinem Plan zufolge das Land den Kandidatenstatus
bekommen und 2006 gemeinsam mit Rumänien und Bulgarien
EU-Mitglied werden. Kroatiens Nationalisten sind
allerdings strikt gegen Racans Ambitionen. Quelle: Wiener
Zeitung 
09.12.02 OMV: Spannung in Kroatien verlängert
WIEN (apa). Die Teil-Privatisierung des kroatischen
Mineralölkonzerns Ina wird sich weiter verzögern. Ursprünglich
sollte der Verkauf des 25 Prozent-Anteils noch im ersten
Quartal abgeschlossen sein. Dieser Termin dürfte
allerdings nicht mehr zu halten sein, nachdem die Frist für
die Angebotslegung vom 18. Dezember auf 22. Jänner 2003
verschoben wurde. Im Rennen um den Anteil sind neben der
OMV noch die ungarische Mol und die russische Rosneft.
Quelle: Die Presse.com 
05.12.02 Kroatien tritt
Freihandelsabkommen CEFTA bei
Zagreb. DPA/BaZ.
Kroatien ist am Donnerstag als achtes Mitglied dem
Zentraleuropäischen Freihandelsabkommen CEFTA
beigetreten. Der kroatische Wirtschaftsminister Ljubo
Jurcic habe eine Vereinbarung mit Vertretern anderer
CEFTA-Staaten unterzeichnet, berichtete das Fernsehen in
Zagreb.
Die Mitgliedschaft werde Kroatien Märkte in Staaten öffnen,
in den 100 Millionen Menschen leben, sagte der Minister.
Der Beitritt muss von allen Mitgliedern ratifiziert
werden. Dem CEFTA-Abkommen gehören Tschechien, die
Slowakei, Bulgarien, Polen, Slowenien, Ungarn und Rumänien
an.
Quelle: Basler Zeitung 
Wirtschaft: Kroatien kündigt auf Druck
der USA Schiffsgeschäft mit Iran
Zagreb (sda/dpa) Kroatien hat auf Druck
der amerikanischen Regierung die Lieferung von
Patrouillenbooten an die iranische Marine storniert. Die
USA waren gegen das Geschäft, weil ihrer Ansicht nach
Iran den internationalen Terrorismus unterstützt. Der
Auftragswert belief sich auf 12 Mio. Dollar, wie die
Tageszeitung "Vecernji list" am Mittwoch
Quellen aus dem Aussenministerium zitierte. Ein Sprecher
des Ministeriums bestätigte eine Einflussnahme der USA.
Der kroatische Aussenminister Tonino Picula habe vor dem
aussenpolitischen Ausschluss des Parlaments gesagt:
"Die Amerikaner haben uns gebeten, dass wir das
Geschäft mit einem Land absagen, das nicht genug im
Kampf gegen den Terrorismus unternimmt. Aber sie sagten,
dass sie uns ein anderes Geschäft als Kompensation
anbieten."
Quelle: seemeile

Wirtschaft: Deutsche Firmen zufrieden
Das Ergebnis einer Umfrage unter den in Kroatien ansässigen
deutschen Tochterfirmen und Repräsentanzen zur Geschäftsentwicklung
in dem Land zeigt eine Belebung der
Wirtschaftsbeziehungen. Für den deutschen Mittelstand
habe Kroatien als Investitionsstandort an Attraktivität
gewonnen, informiert die Industrie- und Handelskammer Münster.
Verschiedene Investitionen in Maschinenbau,
Nahrungsmittelindustrie, Bauindustrie und im Tourismus
wurden 2001 erfolgreich realisiert. Trotz der
verbesserten Gesamteinschätzung des Handels- und
Investitionsklimas werden Unternehmen nach wie vor mit
verschiedenen Hindernissen konfrontiert.
Wirtschaft: Konsolidierungsphase In Kroatien
Seit 1995 unterstützt die HwK München
die HwK Kroatien
beim
Aufbau einer leistungsfähigen Handwerksorganisation.
Basierend auf den Ergebnissen einer
Projektforschrittskontrolle vor Ort hat das BMZ nun eine
zweijährige Konsolidierungsphase der bislang
erfolgreichen Partnerschaft bewilligt. Während in den
vergangenen Phasen insbesondere die Bereiche
Interessenvertretung und Berufsbildung bei der
Zusammenarbeit im Vordergrund standen, soll der
kroatische Partner nun vor allem als bedarfsorientierter
Dienstleister für die kroatischen Handwerksbetriebe gestärkt
werden. Die noch anstehende Organisationsreform der
Kammern soll schließlich an den Dienstleistungsbedarf
angepasst werden. Quelle: SEQUA - News 
Wirtschaft: Qualifizierungspartnerschaft Südosteuropa
2002
Das Programm "Qualifizierungspartnerschaft Südosteuropa"
wird auch in 2002 fortgesetzt. Deutsche Unternehmen
erhalten wieder die Gelegenheit, Fach- und Führungskräfte
aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, BR
Jugoslawien (inkl. Kosovo und Montenegro), Kroatien,
Mazedonien, Moldova und Rumänien zur Schulung und
Weiterbildung nach Deutschland einzuladen. An eine
einleitende Schulung bei einem deutschen Bildungsträger
in Berlin schließt sich eine 1- bzw. 3-wöchige
Hospitation im Unternehmen an, welches den Teilnehmer
angemeldet hat. Informationen zum Inhalt und Ablauf des
Programms in deutscher und englischer Sprache sowie ein
Bewerbungsformular können Sie auf den Seiten von SEQUA - News
herunterladen. Quelle: SEQUA - News 
Tourismus: Start mit neuen Rekordzahlen
(vwd) - Mit kräftigem Rückenwind startet Kroatien in
den Reisesommer 2002. In den ersten fünf Monaten des
laufenden Jahres konnte das Land nach Angaben der
Kroatischen Zentrale für Tourismus bereits 273.000
Touristen aus Deutschland begrüssen. Gegenüber dem
Vorjahr 2001 bedeutet dies eine Steigerung um 54%. Zlatko
Dezeljin, Direktor der Kroatischen Zentrale für
Tourismus in Deutschland, sagte am Mittwoch in Frankfurt:
Wir sind hocherfreut, dass wir insbesondere in den
für die Tourismusbranche aktuellen schwierigen Zeiten
Zuwächse verzeichnen können. ..
Quelle: Handelskammer Schweiz-Mitteleuropa 
Wirtschaft: Umstellung des Zahlungsverkehrs
(bfai) - In Kroatien wird mit der Neuordnung des
Zahlungsverkehrs in der Wirtschaft begonnen. Ab Mitte
April2002 kann die staatliche Finanz-Agentur Fina (ehemals
ZAP) nur noch im Auftrag der Geschäftsbanken tätigwerden,
wenn mit diesen entsprechende Vereinbarungen getroffen
wurden. Grundsätzlich läuft der gesamteZahlungsverkehr
zwischen den Betrieben jetzt über die Banken ab. Es müssen
Geschäftskonten bei denGeldinstituten eröffnet werden.
Unterbleibt dies, sind die Betriebe vom Zahlungsverkehr
ausgeschlossen. FürBonitätsprüfungen wird Fina auch
weiterhin gebraucht. Quelle: IHK
Hochrhein-Bodensee 
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